Der Deutsche Verband für Gewaltschutz der MAA ist ein Zusammenschluss qualifizierter Anbieter von Gewaltschutztraining. Der Verband bietet Trainerqualifikationen sowie Fachfortbildungen im Bereich Gewaltschutz, Prävention und Deeskalation an. Ziel ist die Sicherung hoher Qualitäts- und Ethikstandards sowie die Vermittlung verantwortungsvoller, praxisnaher und rechtlich fundierter Inhalte. Der Deutsche Verband für Gewaltschutz steht für Professionalität, Transparenz und gesellschaftliche Verantwortung.
Ziele des Deutschen Verbandes für Gewaltschutz
Der Deutsche Verband für Gewaltschutz verfolgt das Ziel, die Qualität, Seriosität und Wirksamkeit von Gewaltschutztraining in Deutschland nachhaltig zu fördern. Der Verband versteht sich als fachliche, ethische und organisatorische Plattform für Anbieter von Gewaltschutztraining.
Die zentralen Ziele sind:
Qualitätssicherung
Förderung einheitlicher Qualitätsstandards für Ausbildung, Methodik und Didaktik im Gewaltschutztraining.Prävention und Deeskalation
Stärkung präventiver Ansätze sowie deeskalierender Strategien zur Vermeidung von Gewalt in privaten, beruflichen und öffentlichen Kontexten.Schutz der Teilnehmenden
Vermittlung von Trainingskonzepten, die physische und psychische Unversehrtheit, Verhältnismäßigkeit und rechtliche Rahmenbedingungen berücksichtigen.Fachlicher Austausch
Förderung des interdisziplinären Austauschs zwischen Trainerinnen und Trainern, Institutionen, Behörden und wissenschaftlichen Einrichtungen.Gesellschaftliche Verantwortung
Beitrag zur Gewaltminderung und zum verantwortungsvollen Umgang mit Konflikten in der Gesellschaft.Transparenz und Anerkennung
Stärkung der öffentlichen Wahrnehmung von qualifiziertem Gewaltschutztraining und Abgrenzung gegenüber unseriösen Angeboten.
Richtlinien des Deutschen Verbandes für Gewaltschutz
Die Mitglieder des Verbandes verpflichten sich zur Einhaltung folgender Richtlinien:
1. Ethik und Verantwortung
Gewaltschutztraining dient ausschließlich dem Schutz von Menschen. Die Förderung von Gewalt, Machtausübung oder ideologischer Instrumentalisierung wird ausdrücklich abgelehnt.
2. Rechtliche Konformität
Alle Trainingsinhalte müssen mit geltendem Recht, insbesondere dem Notwehr- und Nothilferecht, vereinbar sein. Rechtswidrige oder unverhältnismäßige Handlungsweisen dürfen nicht gelehrt werden.
3. Fachliche Kompetenz
Mitglieder halten ihre fachlichen Kenntnisse aktuell, bilden sich regelmäßig fort und vermitteln Inhalte auf Grundlage anerkannter pädagogischer und trainingswissenschaftlicher Prinzipien.
4. Sicherheit im Training
Trainings sind so zu gestalten, dass Verletzungsrisiken minimiert werden. Sicherheitskonzepte, klare Instruktionen und verantwortungsbewusste Belastungssteuerung sind verpflichtend.
5. Zielgruppenorientierung
Trainingskonzepte werden alters-, berufs- und situationsgerecht angepasst und berücksichtigen individuelle körperliche, psychische und soziale Voraussetzungen.
6. Respekt und Menschenwürde
Diskriminierung, Herabwürdigung oder Machtmissbrauch im Training sind unzulässig. Der respektvolle Umgang mit allen Teilnehmenden ist zwingend.
7. Transparenz und Redlichkeit
Angebote, Qualifikationen und Zertifizierungen sind wahrheitsgemäß darzustellen. Irreführende Werbeaussagen oder unrealistische Versprechen sind unzulässig.
8. Zusammenarbeit und Verbandskultur
Mitglieder unterstützen eine kollegiale, konstruktive Zusammenarbeit und handeln im Sinne des Ansehens und der Ziele des Verbandes.
Qualitätssiegel Gewaltschutz
Der Deutsche Verband für Gewaltschutz verleiht ein Qualitätssiegel an qualifizierte Anbieter von Gewaltschutztraining.
Die Vergabe erfolgt auf Grundlage festgelegter fachlicher, pädagogischer und ethischer Kriterien.
Diese Vergabeordnung regelt die Voraussetzungen, das Verfahren sowie die Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit der Vergabe des Qualitätssiegels des Deutschen Verbandes für Gewaltschutz.
Ziel ist die Sicherstellung fachlich fundierter, ethisch verantwortungsvoller und sicherer Gewaltschutztrainings.
Das Qualitätssiegel bestätigt die Einhaltung anerkannter Standards in der Gewaltprävention sowie eine verantwortungsvolle und professionelle Trainingspraxis.
